Im Mittelpunkt von Retrogranden aufgefrischt stehen österreichische Dichter*innen des 20./21. Jahrhunderts, deren Werk von Gegenwartsautor*innen mit unterschiedlichen literarischen Ansätzen beleuchtet, weiter- oder umgeschrieben wird.
Ob Bernhard C. Bünker (1948–2010) als H. C. Artmann Kärntens zu bezeichnen ist? Jedenfalls unternahm er im Kärntner Dialekt, was Hans Haid im Tiroler Dialekt machte: Bünker reklamierte den Begriff ›Heimat‹ für sich, weil es ihm wirklich um die Erhaltung derselben ging, und zwar im ökologischen und zwischenmenschlichen Sinn. Er schrieb keine Anti-Heimat-, sondern Anti-Stammtisch-Dichtung.
Mit Antonio Fian, Gottfried D. Gfrerer und Katharina Zanon
Alte Schmiede Kunstverein Wien
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien





