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978-3-7084-0726-5
„Regina Hübner: Dear …“ dokumentiert die gleichnamige Personale im Museum Moderner Kunst Kärnten/MMKK (12.03.–31.05.2026), die mit zentralen, für die Ausstellung situationsspezifisch adaptierten Werken sowie mit neuen, bisher noch nicht öffentlich präsentierten Arbeiten einen Querschnitt aus dem Œuvre der international wirkenden Videokünstlerin zeigt. Die Monografie ergänzt eine ausführliche Biografie sowie Textbeiträge, die verschiedene Zugänge zur Kunst von Regina Hübner anbieten.
Texte: Roberto Annecchini, Reinhard Braun, Daina Mattis, Arnulf Rohsmann, Gabriel Soucheyre, Christine Wetzlinger-Grundnig
175 Seiten, dt./engl., 27 x 22 cm, rd. 60 tlw. doppelseitige Abbildungen (Fotografien, Videostills, In-situ-Aufnahmen von Installationen/Ambientations und Performances) sowie 40 Reproduktionen und Transskriptionen, Freirückenbroschüre mit Klappen, Fadenbindung
„Regina Hübner etabliert Räume in Räumen, die uns durch ihre spezifische Gestaltung in Welten entführen, die sich deutlich von der alltäglichen Wirklichkeit, in der wir uns ansonsten bewegen, unterscheiden […] Man sieht Bilder sowohl von mikroskopischen Ordnungen als auch von makroskopischen Systemen, dazu ins Verhältnis gesetzt ist immer der Mensch, eingebettet in ein unendliches Universum, dem er angehört und in dem er – selbst als verschwindend kleine Einheit – Bedeutung hat.“ Kuratorin und Herausgeberin Christine Wetzlinger-Grundnig
Ins Zentrum ihrer künstlerischen Auseinandersetzung stellt Regina Hübner den Menschen. Sie fragt nach grundlegenden Themen seines Daseins wie Werden, Vergänglichkeit, Selbst oder Nicht-Selbst („We are also what we are not“), nach dem Menschen als Individuum und als sozialem Wesen. Sie untersucht Dimensionen von Kommunikation und Beziehungen – zu Mitmenschen, zu konkreten Objekten des Interesses, zu Natur und Kultur. Dabei schaut sie auf Körperlichkeit ebenso wie auf Mentales, aufs Kleinstes ebenso wie aufs Ganze – von der Zelle („Dear Cell“) bis ins All („loving“).
Regina Hübner erweitert ihre Videokunst transdisziplinär und in den umgebenden realen Raum hinein zu Installationen, die sie „Ambientations“ nennt: Durch die Verbindung der oft symbolhaft einfachen, großformatig projizierten bewegten Bilder mit der Architektur und unter Einbeziehung weiterer Medien (etwa Zeichnungen, experimentelle oder Wissenschaftsfotografie, Performance, Tanz, Musik oder Briefe, die von beteiligten Protagonist:innen geschrieben wurden) schafft sie Werke von beeindruckender Poesie und Sinnlichkeit, eröffnet außergewöhnliche Erlebnis- und Erkenntnisräume – und in Arbeiten, die Rezipierende zur Partizipation einladen, auch Handlungsräume.
„Dieses In-Beziehung-Treten, Sich-jemandem-oder-einer-Sache-Zuwenden, Kontaktaufnehmen […] ist im Titel ‚Dear …‘, einer gängigen Anredeform in Briefen, ausgedrückt. Briefe als Mittel und Dokumente des Austausches spielen in der Arbeit von Regina Hübner eine bedeutende Rolle […] Sie sind Symbole einer Welt, die die Künstlerin als ein Netz vielfältiger Beziehungen begreift. In diesem Sinne schließt Regina Hübner auch unterschiedliche Sparten von Wissenschaft und Kunst, Literatur, Tanz und Musik in ihre Arbeit ein, um eine Methode des Miteinanders zu entwickeln, in der jedes einzelne Fach sowie der Verbund aller Relevanz hat.“ Christine Wetzlinger-Grundnig
Regina Hübner: Dear … documents the solo exhibition at the Museum of Modern Art Carinthia (12 March to 31 May 2026), which features a cross-section of Regina Hübner's works, including central pieces from her oeuvre that have been adapted specifically to the situation, as well as recent and most recent works that have never before been presented to the public. The book is supplemented by a detailed biography and by texts offering various approaches to the artist's work.
Regina Hübner is an international video artist born in Villach. She received her education at Ortweinschule in Graz, then in Carrara and subsequently in Rome, at Accademia di Belle Arti, from which she graduated in 1990. Since that time, the artist has been based in Rome, working freelance in the areas of experimental photography, video, and performance. Many of her works have already been presented at major international festivals and important exhibition institutions, including ZKM in Karlsruhe, FRAC in Marseille, Mandel Center in Tel Aviv, and the National Gallery in Vilnius.
In her work as an artist, Regina Hübner deals with the fundamental topics of being human, existence, and transience. She examines human beings both as individuals and as social beings. Hübner questions their position and meaning with regard to community and society, to nature and culture, exploring dimensions of togetherness, communication, dialogue, and relationships, and combining this with her subjective experiences as a woman, daughter and mother into works that become valid metaphors of fundamental life contexts.
Using the language of video, the power of large-format, symbolic images, the artist creates installations, so-called 'ambientations', which, by combining art, architecture and atmosphere, turn into extraordinary spaces of insight. Contemplative works of impressive poetry and sensuality lead to awareness processes that incorporate the beholders’ associations, emotions, and memories.
