Wilhelm Deuer, Dr. phil., MAS (Geschichtsforschung und Archivwissenschaft), Direktor-Stellvertreter im Kärntner Landesarchiv. Geb. 1956 Judenburg, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Volkskunde an der Universität Wien, Promotion 1982, Mitglied des Instituts für österreichische Geschichtsforschung, seit 1983 am Kärntner Landesarchiv in Klagenfurt. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte und Kunstgeschichte Kärntens und der Steiermark sowie Lehraufträge für verschiedene Bildungseinrichtungen.
Hans M. Tuschar wurde 1941 als Sohn eines Büchsenmachers und einer Verkäuferin in Ferlach, am Fuße der Karawanken, geboren, absolvierte das Technologische Gewerbemuseum in Wien, verbrachte viele Jahre als Inbetriebsetzungsingenieur auf Baustellen im In- und Ausland und war bei Pensionsantritt Ende 2003 leitender Angestellter in der Industrie.
Er ist begeisterter Alpinist und beschäftigt sich seit jeher mit Themen seiner zweisprachigen Südkärntner Heimat. Seit 1963 schreibt er Gedichte, heimatliche Fachbücher und Kurzgeschichten. Er betätigt sich erfolgreich als Karikaturist und hat Bibelgeschichten aus dem Alten und Neuen Testament sowie das Nibelungenlied in kärntnerische Reime übertragen. Er textet und komponiert weltliche und geistliche Lieder und hat sich zu einem der vielseitigsten Schriftsteller und Poeten Kärntens entwickelt.
Hans M. Tuschar wurde 1995 für seine volks- und heimatkundliche Arbeit vom österreichischen Bundespräsidenten mit dem Professorentitel ausgezeichnet, erhielt 1997 das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten, 1998 das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Ferlach und 2003 das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
Seit 1967 ist er mit seinem Lebensmenschen Jutta verheiratet und lebt im Bodental in der Gemeinde Ferlach und in Perchtoldsdorf bei Wien.
Rudof Wallner, geboren am 22. April 1946 in Strobl am Wolfgangsee, war als Techniker, Literat, Zeichner, Stadtführer und Dolmetscher tätig, ehe er sich ganz auf die Musik konzentrierte.
Er ist ausgebildeter Opernsänger und hat innerhalb von drei Jahrzehnten Einführungsvorträge zu etwa 250 Bühnenwerken, unter anderem bei den Salzburger Festspielen und beim Opernfestival im finnischen Savonlinna gehalten.
Durch Sänger- und Komponistenportraitvorträge und die Leitung von Musikstudienreisen in bislang nahezu 50 Ländern der Welt – von Island bis Australien, von Japan bis Chile und Südafrika – mit dem gemeinsamen Erarbeiten der verschiedensten Werke, lässt er seine profunde Kenntnis seit Jahren auch einem größeren Kreis von Musikbegeisterten zugute kommen.
Siegfried Gutzelnig wurde 1962 im Lavanttal geboren, und lebt seit 1983 in Klagenfurt. Nach Volks- und Hauptschule besuchte er die HTL in Klagenfurt.
Danach Erledigung der acht Pflichtmonate beim Bundesheer, Heirat, Hausbau, Baum gepflanzt und Kind gezeugt, zwei Buben, Adrian und Benedikt, 14 und 13 Jahre alt, und seine Frau Sonja unterstützen ihm mit konstruktiver Kritik.
Sein fotografischer Werdegang ist geprägt von ständigem Streben nach Verbesserung. Die intensive Beschäftigung mit den physikalischen Grundlagen, sowie analytische Betrachtung von Werken großer Fotografen, sei es durch Literatur oder Besuch von Ausstellungen, führten ihn nach und nach zur Erarbeitung einer Bildsprache.
Aus dem Gewinn zweier Fotowettbewerbe mit dem Thema „Klagenfurt“ ergab sich einerseits die Gelegenheit zu einer erfahrungsreichen Fotoreise nach Tadschikistan, und daraus wiederum die Möglichkeit zu einer Fotoausstellung darüber im Europahaus in Klagenfurt.
Claudia Fräss-Ehrfeld, geboren am 19. Jänner 1944 in Althofen, Kärnten. Von 1963 bis 1968 Studien an den Universitäten von Wien, Harvard und Yale (USA). 1968 Promotion zum Doktor der Philosophie an der Universität Wien.
Von 1968 bis 1976 Historikerin am Kärntner Landesmuseum. Seit 1972 verheiratet, 3 Kinder. Langjähriger Delegat Kärntens im Österreichischen Burgenverein.
Seit 1997 Direktor des Geschichtsvereines für Kärnten. Mitglied des Kärntner Kulturgremiums und der österreichisch-slowenischen Historikerkommission des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten.
Ilse Spielvogel-Bodo wurde am 23. Dezember 1944 in Amstetten, Niederösterreich, geboren. Kindheit und Jugend verbrachte sie in der Bundeshauptstadt Wien.
Von 1963 bis 1967 Studium an der Universität Wien mit den Fachrichtungen Geschichte und Kunstgeschichte. 1967 Promotion zum Doktor der Philosophie; Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, 1968 Master of Advanced Studies.
Seit der Eheschließung 1968 Wohnsitz in Villach, vier Kinder. Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Vorträge, langjährige Tätigkeit als freie Kulturjournalistin bei Tageszeitungen.
Helga Duffek-Kopper wurde am 21. Februar 1935 in Graz geboren. Von 1974 bis 1978 Diplomstudium Pädagogik und Erziehungwissenschaften. Sponsion 1978, Doktoratsstudium 1978-1981, Promotion 1981, Lehraufträge an der UNI Klagenfurt (1983-1985)
Sie wirkte 34 Jahre lang als Berufsschullehrerin für kaufmännische Berufe, bevor sie 1995 ihre Karriere als Schulinspektorin beendete.
Seit 1995 ist sie als Superintendentialkuratorin der evangelischen Kirche tätig, Damit gestaltet sie als weltliche Vertreterin die Geschicke der Protestanten in Kärnten maßgeblich mit und ist in 33 Gemeinden für Budget und Personalfragen verantwortlich.
Sieglinde Mertlitz wurde am 3. März 1961 in Klagenfurt geboren. Nach Abschluss der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe in Klagenfurt besuchte sie 1980 die Berufspädagogische Akademie des Bundes in Wien, wo sie 1982 die Lehramtsprüfung für den Hauswirtschaftlichen Fachunterricht an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen ablegte.
Seit 1990 hält Sieglinde Mertlitz an der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Seminare über Ernährung mit praktischen Übungen seit 1991 unterrichtet sie die Gegenstände Ernährung und Haushalt an der Übungshauptschule der Pädagogischen Akademie und ist seit 1993 an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Kärnten im Bereich Küchenpraxis einschließlich Servierkunde sowie Fachdidaktik Ernährung und Haushalt tätig.