2008. Ein fiktiver Ort im Süden Österreichs. Ein junges Paar, Stephan und Sara, sieht sich mit den Lebensgeschichten zweier Menschen konfrontiert, die nicht viel verbindet, außer ihrem Geburtsjahr 1919
Da ist Raymond Bovy, weit herumgekommener Sohn einer holländischen Fabrikantenfamilie, den Stephan bei seiner Arbeit als Krankenpfleger kennenlernt. Und da ist Anna Nobbel, Tochter altösterreichischer Fahrender und Saras tote Großmutter, bei der die junge Frau in einer schwierigen Situation Rat sucht.
Die Auseinandersetzung mit ihren Geschichten im 20. Jahrhundert, Themen wie Flucht und Vertreibung, Kindeswegnahme und Zwangssterilisation, werden für Stephan und Sara zu einem Ventil, um von ihrer eigenen Realität abzulenken …
Wird darum alles, was war, wieder sein?
Weitere Informationen zur Autorin sowie eine Leseprobe auf der Website der
EDITION MEERAUGE