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Cover des Buches: Kärnten neu denken
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Kärnten neu denken

Zwei Kontrahenten im Dialog

Josef Feldner und Marjan Sturm

256 Seiten, 13 x 21 cm, brosch., erschienen im Herbst 2007

Mit Vorworten von Bundespräsident Heinz Fischer und Friedensforscher Johan Galtung sowie Bildern und Dokumenten zur Kärntner Geschichte seit der Volksabstimmung im Jahr 1920.

ISBN: 978-3-7084-0265-9

€ 22,-

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Jahrzehntelang galten Josef Feldner und Marjan Sturm als unversöhnliche Kontrahenten im Konflikt zwischen deutschsprachiger Mehrheit und slowenischsprachiger Minderheit in Kärnten. In ihrem Buch „Kärnten neu denken“ unterziehen sie sich nun einem bemerkenswerten Dialog, der ihren persönlichen Lernprozess und konstruktive Wege aus der Konfrontation heraus zeigt.

Als Vertreter des Kärntner Heimatdienstes bzw. des Zentralverbandes slowenischer Organisationen gehören Feldner und Sturm seit dem Jahr 2005 der sogenannten Konsensgruppe an, die einen tragfähigen Vorschlag zur Lösung der Ortstafelfrage erarbeitete. Auf der Grundlage der Gespräche und Begegnungen in der Konsensgruppe entstand zwischen beiden die Idee, einen in die Tiefe gehenden Dialog zu führen: „Wir wollten dabei auch die ganze Geschichte unserer jahrzehntelangen Konfrontation [...] kritisch aufarbeiten mit dem [...] Ziel, die Zukunft Kärntens neu zu denken.“

Im Buch nachlesbar sind Gespräche, die an drei Tagen im Mai 2007 unter der Moderation der Friedensforscher/-in Wilfried Graf und Gudrun Kramer stattfanden und in denen immer wieder die persönliche Erfahrung beider Kontrahenten, die Wechselwirkung ihrer Lebens- und Konfliktgeschichten zum Ausgangspunkt gemacht wurde.

Herausgekommen ist keine wissenschaftliche oder vereinspolitische Debatte, die darauf abzielt, den Anderen mit Argumenten zu „besiegen“; sondern ein auf Akzeptanz und Transparenz zielender Dialog, in dem zwei Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Standpunkten Überlegungen zum Zusammenleben der Minderheits- und Mehrheitsbevölkerung in Kärnten anstellen.
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